Gemeinsames Abendgebet um kurz nach sieben

Alle Gottesdienste – auch die an den Kar- und Ostertagen – sind abgesagt. Wie kann es gehen, während der umfassend einschränkenden Maßnahmen in dieser Zeit eine Glaubens- und Gebetsgemeinschaft zu bleiben?

Unsere Einladung: Täglich um 19 Uhr eine Kerze entzünden und ins Fenster zur Straße stellen, ein Vaterunser beten und dann ein Gebet mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin aus der Pfarrei St. Joseph sprechen.

Bitten schließen Sie sich dieser Aktion an. Wir beginnen am Sonntag um 19 Uhr.
Heute betet Seelsorger Arthur Knickmann-Kursch mit Ihnen das Abendgebet.

Gemeinsames Abendgebet um kurz nach sieben: #umkurznach7

Es ist kurz vor 19 Uhr.

Entzünden Sie bitte eine Kerze oder ein Licht und stellen es gut sichtbar für andere ins Fenster.

Um 19 Uhr beten wir gemeinsam das Vaterunser.

In der Bibel, genauer im Buch der Psalmen, finden sich folgende Verse:
„HERR, du hast mich erforscht und kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du kennst es. Du durchschaust meine Gedanken von fern. Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen. Du bist vertraut mit all meinen Wegen.“
(Psalm 139,1-3)
Jetzt betet Seelsorger Arthur Knickmann-Kursch mit Ihnen das Abendgebet:

Jesus,
du bist unser Freund  und Bruder,
an dich können wir uns immer wenden.
Du verstehst uns genau.
Sei besonders bei allen Kindern und Jugendlichen und ihren Familien,
die jeden Tag neue kreative Wege finden müssen, sich die Zeit zu vertreiben.
Gib ihnen Freude, Hoffnung und ganz viel Geduld miteinander.
Lass sie spüren,
dass diese Zeit auch eine Zeit der Nähe ist und
der Gemeinschaft miteinander in den Familien.
Hilf ihnen,
mit liebenden Augen aufeinander zu sehen und
die kleinen Macken der anderen liebevoll anzunehmen.
Amen.

Jupps PlauderTelefon

von Mensch zu Mensch

Mo-Fr 14-16 und 18-20 Uhr

0209-88 30 71 84

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Was bedeutet Christsein heute?

aus dem Bibeltext zum Palmsonntag:

„Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“

(Matthäus-Evangelium 21, 8-9)

 

Impuls zu Palmsonntag:

So schnell ändern sich die Zeiten!

Beim Einzug in Jerusalem jubeln die Menschen Jesus zu. Die Masse feiert ihn, wie wir heutzutage vielleicht einen Popstar feiern würden. – Wenige Tage später fordert die gleiche aufgepeitschte Menge seinen Tod: „Ans Kreuz mit ihm!“ Pilatus versucht noch sie zu beschwichtigen, aber sie schreien immer lauter.

 

Es fiel mir immer schwer, diesen schnellen Sinneswandel nachzuvollziehen.

Doch in den letzten Wochen ist uns an vielen Stellen ähnliches passiert:

Gestern noch hieß es – schon mit den ersten Bildern aus Italien vor Augen: „Das betrifft uns nicht – die sollen mal nicht übertreiben – es wird schon nicht so schlimm werden – wir machen weiter wie immer!“

Wenige Tage, manchmal Stunden später hieß es dann: „Schulen und Kitas zu – Spielplätze geschlossen – Restaurants zu – Kontaktverbot für mehr als zwei Menschen – und sogar, bis vor kurzem unvorstellbar, Kirchen geschlossen, selbst an Ostern.

Und jetzt?

Menschen suchen neue Formen ihr Christsein zu leben: Gebetsgemeinschaften über die Soziale Distanz hinweg (#Hoffnungslicht, Abendgebet #umkurznachsieben), Einkaufen für Angehörige der Risikogruppen, „Überweisung statt Klingelbeutel“ für die Kollekten, telefonische Gesprächsangebote („Jupps PlauderTelefon“) und vieles mehr.

Übrigens: Der Ausruf „Hosanna“ des Palmsonntags kommt vom hebräischen „Hoschana“ und bedeute „Hilf doch!“. Selten war er so bedeutsam wie heute!

Vision wird Realität

Im Zukunftsbildprozess haben sich Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im ersten Schritt auf zwei Ziele verständigt:
1. In allen Stadtteilen unserer Pfarrei sind wir mit seelsorgerischen Schwerpunkten liturgischer und/oder sozialer Art präsent.
2. Ein kleines Team von Ansprechpartner*innen, das nach und nach ehrenamtlich besetzt wird, vertritt die Christ*innen vor Ort.

Handlungsfeld:
Du überzeugst!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört es die Frohe Botschaft weiterzutragen. Kirche ist dort, wo Menschen im Auftrag Jesu Christi und der Kirche das Evangelium verkündigen, von ihrer Hoffnung, die sie trägt, sprechen und das Wort Gottes durch Leben und Handeln bezeugen.

Handlungsfeld:
Du feierst das Leben!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört die Feier des Gottesdienstes. Der Gottesdienst ist das Gespräch mit Gott im Gebet; er ist das Lob Gottes für seine Taten und der Dank für seine Gegenwart; er ist die Klage zu Gott über unsere Sorgen und die Bitte um Versöhnung.

Handlungsfeld:
Du wirst gebraucht!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört es, für die Menschen da zu sein. Zum Wesen des Dienstes am Nächsten nach dem Vorbild Jesu gehört es, dem Menschen ohne Vorbedingung zu helfen, unabhängig davon, ob er zur Kirche gehört oder nicht.
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In Sozialpastoralen Zentren stehen die Menschen eines Stadtteils im Mittelpunkt, dort greifen Seelsorge und konkrete Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen ineinander.

Der Stadtteilladen Bismarck der Pfarrei St. Joseph ist ein Teilprojekt und befindet sich in der Aufbauphase. Im Februar 2018 wurde zunächst ein kleines Ladenlokal eröffnet, das gut sichtbar am Hauptverkehrsweg in Bismarck liegt. Der Stadtteilladen steht allen Menschen unabhängig ihrer Konfession offen.

Bismarckstr. 181 | 45889 Gelsenkirchen

Die Öffnungszeiten sind:
Mo: 10 - 13 Uhr und Di, Mi, Do: 14 – 17 Uhr

Ein zentraler Ort in der Pfarrei wird Haus Eintracht in Schalke. Ab 2020 werden dort das Pfarr- und Gemeindeheim, das Pfarrbüro, die zentrale Verwaltung, die Friedhofsverwaltung sowie die Büros für die pastoralen Mitarbeitenden untergebracht. Räumlichkeiten für die ansprechBAR und die Jugendarbeit der Amigonianer werden eingerichtet.
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